Barriereeigenschaften

Unter Barriereeigenschaften versteht man bei Kunststoffen die nicht vorhandenen oder sehr geringfügige Durchlässigkeit (Diffusion) von Gasen (z.B. Sauerstoff), Dämpfen (z.B. Wasserdampf) und Aromen.
Molekularen Stofftransport von flüssigen und gasförmigen Substanzen durch nicht poröse Körper definiert man als Permeation.

Es existieren vielzählige Erkenntnisse und Publikationen, die auch wir bis zur wissenschaftlichen Ausarbeitung führen können. Das würde an dieser Stelle zu weit führen.
Stattdessen geben wir Ihnen einen wichtigen Merksatz an die Hand:
Ob die Barrierewirkung eines Kunststoffs im Bezug auf eine konkrete Anwendung (Füllgut, Lagerzeit, Lagertemperatur) ausreicht, kann nur unter ganzheitlicher Betrachtung aller Einflussgrößen: Kunststofftyp und Kunststoffdicke; migrierender Stoff: dessen Molekulargewicht und Löslichkeit im Kunststoff; Lagerzeit und Lagertemperatur; Art des Füllguts beurteilt werden.

Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer, abgekürzt EVOH, ist ein geeigneter Barrierestoff für Kunststoffverpackungen. Doch wozu ist er erforderlich?

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Bevor Barrierestoffe zum Einsatz kommen, sollten zunächst alle Einflussgrößen detailliert betrachtet werden.

Nutzen Sie unser Fachwissen, Ihre Ansprechpartner beraten Sie gerne ausführlich.